News & Termine

United We Care! – füreinander sorgen, gemeinsam widerständig sein.

Care-Block am 08. März!
Kommt mit uns gemeinsam auf die Straße am 08.März im Care-Block der Demo “feministisch, solidarisch, gewerkschaftlich. Für …”

Gemeinsam gehen wir für eine gerechte und solidarische Gesellschaft auf die Straße – für eine Welt, in der Sorgearbeit solidarisch, gemeinschaftlich und bedürfnsiorientiert organisiert ist. Für eine Welt, in der wir Zeit haben, uns umeinander zu sorgen.

Wir tragen an diesem Tag unseren Protest gegen Antifeminismus, Queerfeindlichkeit und Rassismus, gegen Markt- und Profitlogiken im Care-Sektor; gegen Ausbeutung, die Hand in Hand mit dem Patriarchat geht, gegen weiteren Kürzungen im Sozialen und die fortschreitende Militarisierung unseres Gesundheitssystems – und gegen die Unsichtbarkeit der täglich geleisteten Sorgearbeit auf die Straße.

Die hohen Zustimmungswerte der AfD, die Normalisierung rechter Narrative und das weltweite Erstarken autoritärer Politik gehen einher mit massiven Angriff auf Daseinsvorsorge und soziale Infrastruktur. Doch wir lassen uns die Errungenschaften queer-feministischer Kämpfe nicht nehmen – im Gegenteil: Wir wollen mehr! Gerade jetzt braucht es eine laute, sichtbare und widerständige queer‑feministische Stimme – auf der Straße und in der Öffentlichkeit.

Anstatt die Finanzierung des Gesundheitswesens, der Jugendhilfe, der Pflege, der Eingliederungshilfe am Bedarf zu orientieren, liegt der Fokus auf Kürzungen und Marktorientierung. Gleichzeitig werden Millionen von Gelder in die Rüstungsindustrie gesteckt. Zu allem Überfluss orientiert sich die Planung von Krankenhäusern an Kriegstüchtigkeit, dabei ist unser Gesundheitssystem nicht mal „friedenstüchtig“.

Anstatt die Selbstbestimmung, Inklusion und Teilhabe von Menschen, die Pflege, Unterstützung und Assistenz brauchen, in den Vodergrund zu stellen, kommen menschenverachtende Nützlichkeitsnarrative in die Öffentlichkeit.

Unentlohnte Care‑Arbeit ist die  unsichtbare Basis unserer Gesellschaft. Kinderbetreuung, Pflege, Hausarbeit und psychosoziale Unterstützung werden täglich von Millionen geleistet – meist von FLINTA und das oft ohne Lohn und ohne gesellschaftliche Anerkennung.

Eine Regierung, die das Recht auf Teilzeit in Frage stellt, Mehrarbeit, die Abkehr vom Acht Stundentag und unbezahlte Kranktage fordert, verkennt die Lebensrealitäten von Menschen mit Care‑Verpflichtungen und in der Daseinsvorsorge – und trifft vor allem FLINTA. Es wird mit sexistischen Rollenmustern gearbeitet, die Sorgearbeit und Menschen, die Sorge brauchen, entwürdigen.

Wir fordern ein radikales Umdenken und einen Politikwechsel statt weitere Kürzungen und Profitlogiken, die die Gesundheit aller gefährden. Geld ist genug da! Durch Beteiligung von Vermögen und Erbschaften an der Finanzierung der Daseinsvorsorge braucht es keine Kürzungen. Mit Gesundheitsversorgung und Pflege darf kein Profit gemacht werden! Wir brauchen den Ausbau der sozialen Infrastruktur und ein Gesundheitssystem, das uns und unsere Gesundheit in den Fokus stellt! Wir brauchen mehr Zeit für Sorge anstatt weniger!

Auch international ist Gesundheitsversorgung unter Druck: Es gibt kaum ein Land, wo Gesundheitsleistungen für alle zugänglich sind. In allen Kriegen werden gezielt Gesundheitsstrukturen zerstört und Gesundheitsarbeiter*innen getötet.

Kommt mit uns auf die Straße.
Für Solidarität. Für Sorge. Für eine gerechte Gesellschaft.
Care statt Kürzungen.

48 Tage Ein Streik DokuFilm

✨Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
Die Beschäftigten der CFM, einer Tochter der Charité, haben letztes Jahr bewiesen , das wir durch Zusammenhalt bessere Arbeitsbedingungen durchsetzen können.
“48 Tage” zeigt den Kampf der türkeistämmigen Kolleg:innen in ihren eigenen Worten.

🍿 Wir zeigen den Film zusammen mit Kolleg:innen von den Vivantes-Töchtern, die über ihren aktuellen Streik gegen die Diskriminierung ausgegliederter Beschäftigter informieren.

Kolleg:innen aus dem ambulanten Gesundheitswesen von Kreuzberg/Neukölln erklären, wie wir lokale Kämpfe für menschenwürdige Arbeit und Versorgung in den Kliniken unterstützen können.
Als Kolleg:innen,
als Patient:innen,
als Nachbarschaften.

👉 Mittwoch 25. Februar um 19 Uhr
Ort: Regenbogenkino
Lausitzer Str. 21a

Die Filmemacherinnen sind anwesend.
Eintritt frei. Spenden erwünscht.

✊💜💚

✨ WIR LADEN ZU EINEM OFFENEN BÜNDNISTREFFEN EIN ✨

Das Berliner Bündnis Gesundheit statt Profite arbeitet für ein gutes, öffentlich und gemeinnützig organisiertes Gesundheitswesen, zu dem alle Zugang haben.

👉 Unsere Arbeitsschwerpunkte derzeit sind die Begleitung des anstehenden Streiks der Vivantes-Töchter und der Kampf gegen die geplante Militarisierung des Gesundheitswesens. Weitere Themen sind herzlich willkommen.

💚 Wir freuen uns über neue interessierte Menschen, die bei uns mitmachen oder mal reinschnuppern wollen. Kommt gerne zu unserem offenen Treffen am 09.02. oder schreibt uns eine kurze Mail an info@berlin-gesundheit-statt-profite.de

Solidarische Grüße
✊💚💜

Krisenfest statt kriegstüchtig!

Protestkundgebung gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens

Do. 20.11.2025 // 8:30 bis 11:00 Uhr // 
Charité Virchow Klinikum / U-Bahn Amrumer Straße

Den Aufruf zum ausdrucken und verteilen findet ihr hier

Vom 20. – 22.11.25 findet an der Charité das Symposium „Zivile Notfall- und Rettungsmedizin im Bevölkerungsschutz“ statt, bei dem es auch um die Einbindung, Vorbereitung und Unterwerfung des Gesundheitssystems unter militärische Erfordernisse geht. So sind etwa am 20.11. hochrangige Bundeswehrangehörige zu einem Vortrag über “Zivile Verteidigung – Vorbereitung deutscher Krankenhäuser am Beispiel Berlin” eingeladen.

Das reiht sich in eine besorgniserrengende Entwicklung ein: Schon im Juli 2025 stellte die Berliner Senatsverwaltung den Rahmenplan „Zivile Verteidigung Krankenhaus“ vor. Darin steht geschrieben, wie sich Berliner Krankenhäuser auf einen möglichen Krieg vorbereiten sollen. Bereits seit 2023 gibt es zudem eine entsprechende Arbeitsgruppe. in Berlin. Hier treffen sich die Chef*innen von zwölf großen Krankenhäusern mit Politiker*innen und Militärs, mit dem Roten Kreuz und Bestattungsunternehmen, um das Berliner Gesundheits-wesen kriegstüchtig zu machen.

Was bedeutet das konkret?

In Berlin und bundesweit werden hinter verschlossenen Türen Pläne für Kriegsszenarien entworfen – mit massiven Auswirkungen auf Beschäftigte und Patient*innen. Das Gesundheitswesen soll als Teil einer breiteren Militarisierung der Gesellschaft kriegstüchtig gemacht werden. Wir als Gesundheitsarbeiter*innen werden dabei ungefragt als menschliche Ressourcen verplant. Schon hier zeigt sich eine der negativen Auswirkungen der gesellschaftlichen Militarisierung: Demokratische Mitbestimmung und Widerspruch werden unmöglich gemacht.

Unter dem Vorwand der zivilen Katastrophenvorbereitung wird das Gesundheitswesen zunehmend in militärische Strukturen eingebunden und deren Logik untergeordnet. Im Ernstfall ist die Umstellung von individueller, bedarfsgerechter Versorgung auf eine sogenannte Kriegsmedizin geplant – mit der Priorisierung von Soldat*innen und Kriegsverletzten, während für die übrige Bevölkerung nur eine Minimalversorgung vorgesehen wäre. In offiziellen Dokumenten heißt es dazu bezeichnend: „Wir werden nicht alle retten können.“ Es werden also massive Eingriffe in Grundrechte für den sogenannten “Verteidigungs- oder Spannungsfall” diskutiert und vorbereitet – allen voran das Recht auf angemessene medizinische Versorgung, aber auch etwa Einschränkungen der freien Arbeitsplatzwahl, des Streikrechts und der gewerkschaftlichen Organisierung.

Während die Ausgaben für Rüstung und militärische Aufrüstung explodieren und die Gesellschaft auf die Bereitschaft zum Krieg vorbereitet wird, wird im Gesundheits- und Sozialwesen gekürzt, wo immer es möglich ist. In Rettungsstellen, Pflegeheimen und Kliniken verschärft sich die Unterversorgung seit Jahren. Daran leiden Beschäftigte wie Patient*innen: Schon jetzt sterben Menschen, weil sie nicht rechtzeitig behandelt werden – und gleichzeitig fließen Milliarden in Waffen und Kriegsvorbereitung.

Wir sagen: Schluss damit!

Wir als Gesundheitsarbeiter*innen wollen eine gerechte und angemessene Gesundheitsversorgung für alle Menschen. Das ist nur in einer demokratischen, friedlichen Gesellschaft möglich! Wir fordern ein konsequentes Nein zum Krieg und zur Militarisierung unserer Arbeit und unserer Gesellschaft!

Unsere Forderungen:

  • Ziviles statt militärisches Gesundheitswesen: Wir brauchen einen Ausbau nach sozialen und medizinischen Bedürfnissen, nicht nach Kriegslogik.
  • Demokratische Mitbestimmung: Die Zukunft unseres Gesundheitswesen muss von Gesundheitsarbeiter*innen und Patient*innen entschieden werden, nicht von Militärvertretern hinter verschlossenen Türen.
  • Investitionen in Gesundheit statt Aufrüstung: Mittel für Pflege, Prävention und gute Arbeitsbedingungen – nicht für Militarisierung.
  • Keine Einschränkung von Grundrechten: Angemessene Gesundheitsversorgung, freie Arbeitsplatzwahl, Streikrecht und gewerk-schaftliche Organisation sind unverhandelbar – wir lassen uns nicht verheizen.

ViSdP: Amelie Strauber, Kastanienallee 26, 10119 Berlin

Berliner Bündnis Gesundheit statt Profite

Verein demokratischer Ärzt*innen (VdÄÄ)

Internationale der Kriegsdienstgegner*innen (IDK)

Internationale Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkriegs – Ärzt*innen in sozialer Verantwortung (IPPNW)

Kritische Medizin Berlin

Die Linke Berlin – Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheit und Pflege

Kommt mit uns auf die Straße am 8. März im united we care-Block!

Gemeinsam mit anderen Bündnissen und Organisationen rufen wir, zur Beteiligung am unitetd we care-Block der diesjährigen gewerkschaftlichen 8. März Demonstration auf.

Der 8. März ist der internationale feministische Kampftag. Gemeinsam gehen wir auf die Straße und kämpfen für eine gerechte Gesellschaft, in der das Leben und die Sorge umeinander ins Zentrum gestellt werden!

Geburtshilfe oder Sterbebegleitung, Jugendclub oder Straßensozialarbeit, Altenpflege oder Assistenz für behinderte Menschen, Psycho- oder Physiotherapie, Kindererziehung oder Hausarbeit – all das ist Care-Arbeit: die Grundlage unseres Zusammenlebens, die solidarisch, gemeinschaftlich und öffentlich organisiert sein muss.

Die Realität sieht völlig anders aus: Städtische und öffentliche Einrichtungen der Daseinsvorsorge werden immer weiter abgebaut, der Markt ersetzt sie kaum und wenn, zu hohen Preisen, undemokratisch und vielfach am Bedarf vorbei. Gewerkschaftliche Kämpfe um Aufwertung der Arbeit und Entlastung sind zäh und waren teilweise erfolgreich, aber stehen weiter unter Druck. Immer mehr Aufgaben – insbesondere bei der Kinderbetreuung, Bildung, Pflege, Gesundheitsversorgung und Assistenz – werden privat und in den eigenen vier Wänden übernommen. Dieser Raum wird angesichts steigender Mieten außerdem immer enger und unsicherer. Das erhöht den ökonomischen und sozialen Druck auf FLINTA* (Frauen, Lesben, intersexuelle, nicht-binäre, trans und agender Personen), die mehrheitlich bezahlte und unbezahlte Care-Arbeit leisten.

Je niedriger das Einkommen, desto stärker sind wir betroffen. Damit werden wir uns nicht abfinden! Wir haben viel erreicht in den letzten Jahrzehnten und starre Geschlechterrollen verändert und damit mehr Platz für unsere Bedürfnisse geschaffen. Wir sind heute diverser, wir sind selbstbewusster und gut ausgebildet. Dennoch: Nach wie vor wird die Ehe vor anderen Lebensmodellen begünstigt und erschwert die Abkehr von einer vergeschlechtlichten Arbeitsteilung. Und mit dem gesellschaftlichen Rechtsruck formieren sich antifeministische, international vernetzte, Gruppierungen gegen Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit, die männliche Privilegien wiederherstellen wollen.

Dagegen organisieren wir uns!

Eine echte Lösung kann es nur geben, wenn Sorgearbeit umfassend vergesellschaftet und demokratisch organisiert wird. Wir kämpfen für bessere Arbeitsbedingungen, für gleiche und gute Bezahlung von Reproduktion und Produktion. Wir kämpfen für eine Umverteilung von oben nach unten und zwischen Nord und Süd und übernehmen damit auch Verantwortung für die Folgen kolonialer Verbrechen und kapitalistischer Ausbeutung.
Widerstand ist Care-Arbeit!

Mehr Infos zu der Demo findet ihr hier

Niemals allein, immer zusammen – Unterstützt die Streikenden an der Charité!

Die Charité Facility Management CFM ist eine 100%ige Tochter der Charité. Trotzdem arbeiten die Kolleg:innen zu Dumpinglöhnen. Seit Jahren verspricht ihnen die Politik, dass sie in die Charité eingegliedert werden – umgesetzt wurde es nie.

Deswegen wollen sich die Kolleg:innen den TVöD – Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst – jetzt selbst holen.

Ein Krankenhaus – eine Belegschaft – ein Tarifvertrag!

Sie fordern:
👉100% TVöD für Alle
👉 Recht auf Vollzeit
👉 mehr Geld für Springer
👉 500€ ver.di-Bonus

Da weder Arbeitgeberin noch Senat zu Zugeständnissen bereit sind, bleibt den Kolleg:innen nur der Streik. Besonders niedrig entlohnte Beschäftigte haben es finanziell sehr schwer, wenn sie länger für ihre Forderungen streiken.

Deshalb: unterstützt die Streikenden mit eurer Spende und teilt diesen Aufruf!

https://www.gofundme.com/f/streikunterstutzung-fur-die-beschaftigten-der-cfm

Gemeinsam sind wir stärker und können den TVÖD gewinnen!

Abtreibungen legalisieren – jetzt! – Demo am 7.12. in Berlin

Startpunkt: 13 Uhr am Alexanderplatz
Route: Alexanderplatz – Unter den Linden – Bundestag

Auch wir rufen zur Teilnahme an der Demonstration, “Abtreibungen legalisieren – jetzt!”, auf. Den Aufruf der Kampagne “Abtreibung legalisieren!” haben wir selbstverständlich unterzeichnet.

Der § 218 StGB kriminalisiert ungewollt Schwangere und verletzt ihr Recht auf reproduktive Selbstbestimmung. Abtreibungen sind nur in den ersten 12 Schwangerschaftswochen und unter strengen Bedingungen, wie verpflichtender Beratung und Bedenkzeit, straffrei. Das führt zu Entmündigung und Demütigung von Betroffenen und schafft massive Hürden.

Wir fordern: Legalisiert Abtreibungen bis zur nächsten Bundestagswahl! Streicht § 218 ersatzlos aus dem Strafgesetzbuch, ersetzt die Beratungspflicht durch ein Recht auf freiwillige Beratung und sorgt für die vollständige Kostenübernahme für alle!

Eine repräsentative Umfrage des Bundesfamilienministeriums zeigt: mehr als 75% der Menschen in Deutschland sind für die Legalisierung. Auch die Expert*innen-Kommission der Bundesregierung und die Weltgesundheitsorganisation sprechen sich dafür aus. Und der Gesetzentwurf zivilgesellschaftlicher Organisationen beweist, dass es möglich ist. Es ist jetzt an den Abgeordneten des Bundestages, endlich zu handeln!

Die Kriminalisierung von Abtreibungen schränkt das Leben und die Gesundheit ungewollt Schwangerer massiv ein. Abtreibungen sind weder verpflichtender Teil der medizinischen Ausbildung; noch übernehmen Krankenkassen die Kosten. Dies führt zu einem Mangel an Ärzt*innen, die Abtreibungen durchführen, und zu einer hohen finanziellen Belastung für ungewollt Schwangere. Fehlende Barrierefreiheit in Versorgungseinrichtungen macht den Zugang zu sicheren Abtreibungen für von Diskriminierungen betroffene Personen noch schwerer. Außerdem wollen Ärzt*innen ihren Beruf nicht im Strafgesetzbuch sehen.

Die Kontrolle, Ausbeutung und Unterdrückung von Menschen, die schwanger werden können, ist elementarer Bestandteil patriarchaler Herrschaft. Seit über 150 Jahren sind Abtreibungen in Deutschland eine Straftat; während es in der DDR eine Liberalisierung gab, bestand § 218 in der BRD laufend fort. Das muss sich endlich ändern. Doch weltweit bedroht der Aufstieg faschistischer Bewegungen die Rechte von Frauen, Lesben, inter*, non-binären, trans*, und agender Personen. Der Kampf gegen Faschismus ist auch ein Kampf für die Selbstbestimmung über unsere Körper und für reproduktive Gerechtigkeit.

Für reproduktive Gerechtigkeit braucht es nicht nur die Legalisierung von Abtreibungen. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen müssen diskriminierungsfrei und gerecht sein. Das heißt: frei von Gewalt, frei von Rassismus, frei von Misogynie, Trans- und Queerfeindlichkeit, frei von der Abwertung behinderter Menschen, frei von ökonomischem Druck und frei von gesellschaftlichen Erwartungen konservativer Familien- und Lebensmodelle. Lasst uns gemeinsam für eine Gesellschaft einstehen, in der alle schwangeren Personen selbstbestimmte Entscheidungen treffen können.

Kommt mit uns am 07. Dezember 2024 in Berlin und Karlsruhe auf die Straße. Lasst uns laut und entschlossen deutlich machen: Abtreibungen legalisieren – jetzt!

Protestaktion gegen Krankenhausreform

An dieser Stelle teilen wir, folgenden Aufruf von dem Verein Gemeingut in BürgerInnenhand (GiB) und Klinik Rettung:

Beginn: am 25. 09. 2024 um 14:00 Uhr
Ende: am 25. 09. 2024 um 15:00 Uhr
Ort: Wiese vor dem Paul-Löbe- Haus (Konrad Adenauer Str. 1 10557 Berlin)

Liebe Freundinnen und Freunde einer guten Gesundheitsversorgung,

am kommenden Mittwoch, am 25. September, steht viel auf dem Spiel! Der Gesundheitsausschuss im Bundestag debattiert über den Entwurf des wichtigsten Gesetzes zur Krankenhausreform. Die meisten Abgeordneten im Bundestag sehen keinen Änderungsbedarf und werden den Empfehlungen der gesundheitspolitischen SprecherInnen ihrer jeweiligen Fraktion folgen und dem Gesetz zustimmen. Wir müssen daher den Tag nutzen, um den im Gesundheitsausschuss vertretenen FachpolitikerInnen deutlich zu machen, dass die geplante Krankenhausreform von vielen Menschen abgelehnt wird, und zwar aus gutem Grund. Dafür organisieren wir am 25. September um 14 Uhr eine Aktion vor dem Anhörungsgebäude. Machen Sie mit Ihrer Teilnahme unseren Protest groß!

Wir kritisieren die Reform, weil sie vor allem zur Schließung von Krankenhäusern führen wird. Diese inhaltliche Zuspitzung wollen wir mit einem aussagekräftigen Bild deutlich machen. Wir werden ein Krankenhausbett aufstellen und mehrere AktionsteilnehmerInnen, verkleidet als PatientInnen, werden sich darin drängeln – ein Symbol für die knapper werdenden Bettenkapazitäten.

Wer mitmachen will – ob als PatientIn, mit einem selbst gebastelten Schild oder zum Bannerhalten – meldet sich bitte bei uns rasch zurück, damit wir besser planen und T-Shirts, Bündnis-Fahnen und andere Utensilien in ausreichender Menge mitbringen können. Schreiben Sie uns bitte an info@klinikrettung.de.

Wir treffen uns am 25. September ab 13:30 Uhr vor dem Haupteingang zum Paul-Löbe-Haus (Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin), die Aktion geht um 14 Uhr los.

Solidarität mit den Kolleg*innen vom Jüdischen Krankenhaus Berlin!

Offenes Solidaritäts- und Planungstreffen
Di, 17.09.2024
18:30 in der Prinzenallee 58, Wedding (PA58 zweiter Hinterhof rechts)

Im letzten Winter haben einige zivilgesellschaftlichen Initiativen mit verschiedenen Aktionen den – letztendlich erfolgreichen – Streik der Kolleg*innen des Jüdischen Krankenhauses Berlins um einen Tarifvertrag Entlastung solidarisch begleitet. Damit sollten die Arbeitsbedingungen und damit auch die gesundheitliche Versorgung am Jüdischen Krankenhaus verbessert werden.

Die Kolleg*innen brauchen wieder dringend unsere Unterstützung! Denn:
Aktuell droht 79 Kolleg*innen am Jüdischen Krankenhaus die Entlassung. Das ist eine enorme Verunsicherung und Belastung für die Betroffenen Kolleg*innen. Sie würde zu einer Massiven Verschlechterung und Belastung der verbliebenen Kolleg*innen und Patient*innen führen.

Die Kolleg*innen brauchen jetzt eine breite öffentliche Unterstützung und sichtbare Solidarität aus dem Kiez, der Zivilgesellschaft und der berliner Stadtgesellschaft in ihrem Kampf zum Erhalt der Arbeitsplätze.

Dazu wollen wir zu einem Solidaritäts- und Planungstreffen einladen.

NIEMALS ALLEIN, IMMER ZUSAMMEN
📆 14.06., 18:00 Uhr
🍿 Hackeschen Höfe Kino
Eintritt frei

🎬 Für die Doku NIEMALS ALLEIN, IMMER ZUSAMMEN begleitet die Filmemacherin Joana fünf Aktivist*innen ein Jahr durch ihren Alltag. Quang, Patricia, Simin, Zaza und Feline sind jung, idealistisch und organisiert. Sie engagieren sich bei FFF, DWE, kämpfen in der Berliner Krankenhausbewegung und setzen sich für die Aufarbeitung rassistisch motivierter Gewalt ein.

🎞️ Mit der Doku wirft das Filmteam einen Blick auf den schwierigen Weg, der Aktivismus häufig bedeutet und lenkt den Fokus auf die Geschichten des Ringens um gesellschaftliche Veränderung.

🙌 Zusammen mit Ver.di, der Berliner Krankenhausbewegung, #wirfahrenzusammen und dem Bündnis Gesundheit statt Profite präsentiert die Rosa-Luxemburg-Stiftung den Film.

🎥 Vorab zeigen wir den Kurzfilm „WirFahrenZusammen – Die Geschichte der gemeinsamen Streikbewegung“. Im Anschluss an die Filme wird es ein Gespräch geben.

Anmeldung erwünscht.